Mittagessen in der Kita teurer als in der Mensa? Nicht mit uns! Weniger Personal für lange Betreuungszeiten? Nicht mit uns! Beschlossene Schlüsselverbesserungen wieder streichen? Nicht mit uns!
Seit dem Sommer machen Kinder, Familien, Fachkräfte und Träger-Verttreter*innen „angemessen” deutlich, was der aktuell diskutierte Entwurf des Kita-Finanzierungsneuordnungsgesetzes für Auswirkungen haben wird. Der Entwurf ist sozialer Sprengstoff, er beinhaltet finanzielle Mehrbelastungen für Familien in dreistelliger Millionenhöhe und neue Finanzierungslücken vor allem für Träger. Mal ganz abgesehen davon, dass viele der bislang unklaren Formulierungen unklar bleiben.

Am 3.9. hat das KiTAKOLLAPS Aktionsbündnis gemeinsam mit dem Bündnis Kita.Macht.Bildung. und der LIGA Brandenburg mit der gemeinsamen Protestaktion „Gasthaus zur Kostenneutralität“ vor dem Landtag auf die aus ihrer Sicht gravierenden Folgen des geplanten KitaFinNG hingewiesen. Rund 800 Menschen haben dabei deutlich gemacht: So, wie der Gesetzentwurf derzeit angelegt ist, darf er aus Sicht der Praxis nicht umgesetzt werden.

Download: Speisekarte „Gasthaus zur Kostenneutralität“
Am 13. Oktober folgt nun der nächste Schritt: Von 16 bis 17 Uhr lädt das breite Bündnis erneut zur Protestkundgebung vor den Landtag. Dieses Mal werden vor allem Betroffene zu Wort kommen, denn hinter den Paragraphen des Gesetz-Entwurfs stehen konkrete Menschen, konkrete Kitas und konkrete Alltagssituationen. Gemeinsam möchten wir sicht- und hörbar machen, was die geplanten Regelungen vor Ort bedeuten können – für Kinder, Eltern, Fachkräfte, Träger und Kommunen.
Download: Rezeptkarten „Gasthaus zur Kostenneutralität“
Ihr wollt vor Ort aktiv werden?
Dann besucht eure Landtagsabgeordneten in ihren Wahlkreis-Büros! Schildert ihnen, welche Auswirkungen die geplanten Regelungen bei euch im Ort oder in eurer Kita bzw. eurem Hort haben werden.

Wir haben dafür eine Karte mit allen Wahlkreis-Büros erstellt. Dort könnt ihr schauen, welche Abgeordneten in eurer Nähe eine Anlaufstelle haben. Erfragt die Sprechzeiten vor Ort, macht einen Termin oder geht einfach vorbei.
Überzeugt die Abgeordneten (oder ihre Mitarbeitenden) davon, dass ein Gesetz, dass die Finanz-Beziehungen zwischen Land, Landkreisen und Kommunen regeln will, nicht zu Verschlechterungen für Kinder, Familien, Fachkräfte und Träger führen darf.